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Rauchen und Migräne

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Migräne?

Die richtige Antwort lautet “vielleicht” bis “wahrscheinlich”. Derzeit gibt es keine Studiendaten, die sich speziell mit diesem Problem befassen. Studien zum Rauchen und zu chronischen Kopfschmerzen im Allgemeinen (nicht alle chronischen Kopfschmerzen sind Migräne) liegen vor, ihre Anwendung bei Migräne ist jedoch begrenzt.

Eine Studie über das Rauchen und Patienten mit chronischen Cluster-Kopfschmerzen ergab einige aussagekräftige Ergebnisse. Rauchende Patienten, die ihr Rauchen täglich um weniger als eine halbe Packung verringerten, reduzierten ihre Kopfschmerzhäufigkeit um erstaunliche 50%. In dieser Studie wurden die Patienten lediglich gebeten, das Rauchen zu reduzieren und nicht zu beseitigen. Stellen Sie sich die Ergebnisse vor, die erzielt worden wären, wenn die Raucher ganz aufgehört hätten!

In einer anderen Studie erlebten 53% der Migränepatienten, die das Rauchen in Verbindung mit der Eliminierung persönlich identifizierter Lebensmittelauslöser eliminierten, eine vollständige Beendigung der Migräne. Im Gegensatz dazu wurden nur 13% der Nichtraucherpatienten, die ihre Lebensmittelauslöser eliminierten, migränefrei.

Viele Migränepatienten (Menschen, die unter Migränekopfschmerzen leiden) reagieren empfindlich auf starke Gerüche wie Parfüm, Gerüche von Lebensmitteln und, ja, Tabakrauch. Andere reagieren besonders empfindlich nur auf den Geruch von Tabakrauch. Wieder andere sind allergisch gegen Zigaretten-, Zigarren- und Pfeifenrauch.

Alle diese Menschen berichten, dass Rauchen oder Passivrauchen eine Migräne auslösen. Manchmal ist der Rauch der einzige Auslöser, manchmal ist er Teil einer Kombination von Auslösern. Experten und Betroffene sind sich einig, dass irgendwo ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Migräne bestehen muss, der darauf wartet, entdeckt zu werden.
Viele der allgemein bekannten Auswirkungen des Rauchens wirken sich besonders nachteilig auf diejenigen aus, die zu Kopfschmerzen und Kopfschmerzen neigen. Zu diesen Nebenwirkungen gehören erhöhter Blutdruck, Entzündungen oder Reizungen der Nebenhöhlen und Nasenwege sowie ein höheres Schlaganfallrisiko. Alle Gesundheitsbeamten sind sich einig: Rauchen ist in jeder Situation für alle kontraindiziert, und Migränepatienten sind keine Ausnahme.

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