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Der hohe Preis für Migräne

Migräne ist teuer. Jüngste Studien zeigen, dass chronische, schwächende Kopfschmerzen nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Familie und überraschenderweise auch für seinen Arbeitgeber hohe Kosten verursachen.

Migränepatienten (Menschen mit Migränekopfschmerzen) zahlen eine enorme Lebensqualität. Ihre Brieftaschen leiden ebenfalls. Die Gesundheitskosten für Familien mit Migränepatienten sind im Durchschnitt um siebzig Prozent höher als für Familien ohne Migränepatienten. Migränepatienten zahlen auch für ihre Schmerzen bei Einkommensverlusten. Manchmal liegt dies an unbezahlter Abwesenheit von der Arbeit. Leider liegt dies zu anderen Zeiten daran, dass ihnen Erhöhungen und Werbeaktionen nicht zur Verfügung gestellt werden, da sie aufgrund ihres Zustands als unzuverlässig gelten.

Auch die Kosten für die Arbeitgeber sind hoch. In den Vereinigten Staaten kosten Migräne Schätzungen zufolge die Arbeitgeber jedes Jahr über vierundzwanzig Milliarden Dollar. Die Hälfte dieses Betrags entfällt auf indirekte Kosten wie Fehlzeiten, kurzfristige Behinderungen und Arbeitnehmerentschädigungen. Es wird geschätzt, dass diese Kosten noch höher wären, wenn „Präsentismus“ einbezogen würde. Präsentismus sind die geschätzten Kosten für Produktivitätsverluste, die Mitarbeiter mit Migräne während der Arbeit erleiden.

Von den geschätzten zwölf bis sieben Milliarden Dollar, die Migräne jedes Jahr direkt an die Arbeitgeber kostet, ist die ambulante Versorgung der Hauptkostenfaktor. Die ambulante Behandlung von Migräne kostet die Arbeitgeber jährlich schätzungsweise 6,2 Milliarden US-Dollar. Es folgen die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente in Höhe von 5,2 Milliarden US-Dollar pro Jahr, und der verbleibende Prozentsatz wird zwischen stationären und Notfallkosten aufgeteilt.

Dies ist nicht nur ein US-Problem. Im Vereinigten Königreich gehen jährlich geschätzte 25 Millionen Arbeits- oder Schultage aufgrund von Migräne verloren. Die Kosten für Fehlzeiten und Produktivitätsverluste sind so hoch geworden, dass die Arbeitgeber aufgefordert werden, Migränepatienten zu ermutigen, sich aus Kostengründen behandeln zu lassen.

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