Chiropraktik bei Migräne

Chiropraktik ist eine sichere, nicht-invasive Methode, um Migräne ohne den Einsatz von Medikamenten zu lindern. Die Behandlung der Migräne in der Chiropraktik ist nicht jedermanns Sache, kann jedoch besonders für Patienten nützlich sein, die aufgrund anderer Risikofaktoren keine verschreibungspflichtigen Medikamente einnehmen können.

Migränekopfschmerzen sind idiopathisch. Dies bedeutet, dass trotz der Fortschritte des letzten Jahrhunderts in der Medizin ihre Ursache immer noch unbekannt ist. Es gibt eine Reihe von Theorien zur Erklärung von Migräne. Dazu gehören ein möglicher Serotoninmangel bei Migränepatienten, genetische Missbildungen und arterielle Schwellungen im Schädel.

Eine gängige chiropraktische Theorie besagt, dass Subluxationen in den Muskeln an der Schädelbasis und am Hals die Bildung von Migränekopfschmerzen verursachen oder dazu beitragen. Subluxationen sind angespannte Bereiche in den Muskeln, die an die kleinen Knochen der oberen Wirbelsäule angrenzen. Auf einer Röntgenaufnahme scheinen sich die Knochen an der richtigen Stelle zu befinden, und Ärzte vermissen oft die Spannung in den Muskeln. Ein Chiropraktiker manipuliert sanft die Wirbelsäule, um diese Subluxationen zu entspannen.

Chiropraktiker bieten zwei Arten der Behandlung von Migränepatienten an: reine Chiropraktik und gemischte Chiropraktik. Bei der geraden Chiropraktik werden nur die Wirbelsäule und die Wirbelsäulensubluxationen manipuliert. Die gemischte Chiropraktik kombiniert traditionelle Manipulation mit anderen komplementären Techniken. Der Schwerpunkt in der gemischten Chiropraktik liegt auf der Reduzierung der gesamten Nackenbelastung und -spannung.

Forscher am Northwestern College für Chiropraktik in Minnesota verglichen kürzlich die Chiropraktik mit medikamentösen Therapien gegen Migräne und chronische Spannungskopfschmerzen. Die Studie wurde im Journal of Manipulative and Physiological Therapeutics veröffentlicht. Zweihundertachtzehn Kopfschmerzpatienten erhielten entweder eine medikamentöse Therapie oder eine regelmäßige Chiropraktik. Beide Gruppen berichteten am Ende der Studie über eine 40-50% ige Verringerung der Kopfschmerzen.

Follow-ups vier Wochen nach Absetzen aller Behandlungen zeigten, dass nur die Chiropraktikgruppe noch die Schmerzreduktion genoss, die die Behandlung eingeleitet hatte. Nur 20-25% der medikamentösen Therapiepatienten profitierten bei dieser Nachuntersuchung noch von ihrer Behandlung.

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